Berichte

Berichte von M.u.T.

 

Gudrun Harrer: Der Nahe Osten im Umbruch


Artikel: 6, 16.04.2017,  Autor: 

Donnerstag, den 30. März 2017, 20 Uhr

Vortrag im Franziskushaus in Ried i. I.

Der Nahe Osten im Umbruch

 

 

Mit etwa 40 Besuchern war die Anziehungskraft (Werbung) und die Qualität der Vortragenden Dr. Gudrun Harrer nicht ausgeschöpft.

Eine Rolle hat sicher gespielt, dass im Herbst schon Leukefeld und eine Woche vorher der absolut pessimistische ORF-Reporter Friedrich Orter zum gleichen Thema in Ried referiert hat.

 

Harrer, die auch als Journalistin ganz Wissenschaftlerin und Universitätslehrerin bleibt, hat in ihrem Vortrag auf die Geschichte des Vorderen Orients und vor allem auf die Aufteilung 1916 in Mandats- und Interessensgebieten durch Briten und Franzosen hingewiesen.

Der Knäuel von Religions- und Stammesgruppierungen, von ausländischen Mächten, die Stellvertreterkriege führen um geostrategische Positionen – heute nicht mehr im gleich hohen Ausmaß wie früher ums Öl – leiten nicht selten zum Urteil. „Wir wissen es nicht“. Ein schreckliches Pulverfass ist es allemal. Aber im großen geschichtlichen Kontext brauchen wir uns nicht fürchten. Mit Veränderungen müssen wir leben und das Recht zur Gestaltung fordert unsere Regierungen und jede Bürgerin, jeden Bürger heraus.

 

 

Die Reporterlegende Friedrich Orter hat in seinem Buch "Wir müssen aufwachen!" eine düstere Zukunft für Europa prognostiziert und warnt vor dessen Zerfall. "Europa ist im Fokus der Terroristen. Mit der Völkerwanderung drohen Religionskriege zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Die Mehrheitsgesellschaft ist in Gefahr. Es entstehen Parallelgesellschaften. Solidarität und Toleranz schwinden. Politische Radikalisierung wird Alltag", schreibt der 67-Jährige. („Die Krone“)

 

 


von: Lukas Oberwagner

Klaus Pumberger: Worüber wir nicht geredet haben


Artikel: 5, 25.02.2017,  Autor: 
Am 16.02.2016 kamen 140 Besucher , davon hatten diesmal 40 mit „Ehrenkarten“ bzw. Jugendliche freien Eintritt und 10 Akteure.
Vizebürgermeister Thomas Dim, Stadtrat Max Gramberger und Dr. Thomas Brückl wie die Leiterin des Kulturamtes, Dr. Sieglinde Frohmann vertraten die Stadt Ried. Bürgermeisten aus dem Bezirk Ried waren anwesend wie Herbert Strasser, der Bürgermeister von Waldkirchen am Wesen, zu der der Ort Wesenufer gehört, gab und die Ehre seines Besuchs wie Mag. Florian Schwanninger, Leiter des Gedenkortes Hartheim. Für die DirektorInnen und Pädagoginnen vieler Schulen konnte Mag. Alois Altmann von der BAfEP begrüßt werden. Eine besondere Freude war, dass Robert Eppacher, der jüngste Onkel des Autors, kam und auch für Interview zur Verfügung stand. Der jüngste Bruder der 87-jährige Aloisia Pumberger, Mutter der Pumberger-Söhne, wurde noch wie sie in Südtirol geboren und kam 1940 mit der Familie in das Haus in Wesenufer.
Der Medienpartner BTV-Fernsehen Innviertel hat die gesamte Veranstaltung aufgezeichnet und wird ab 28. Februar im Innviertelteil eine Woche lang den Bericht über diese Veranstaltung zeigen.
Dr. Klaus Pumberger begleitete erzählend die Stellen ein, die im Duo mit seiner Gattin Theresa Schönberger aus dem Buch gelesen wurde. Dazwischen hörte man Passagen aus jiddischen Musikstücken, die in einem gemeinsamen Erlebnis der Brüder Klaus und Franz in Südtirol den entscheidenden Click zur Erforschung der Besitzerfamilie des Hauses führte, das den Großeltern nach ihrer „Aussiedlung ins Reich“ von der NSDAP zugewiesen wurde.
Die Tochter Madeleine war eine perfekte Toningenieurin und Mag. Sonja Seiler-Baumfeld eine souveräne Moderatorin. Sie hat den erkrankten Ernst Gansinger vertreten.
Klaus, der Autor ist um neun Jahre jünger als sein Bruder Franz. Der „Bilderbuch-Bezirkshauptmann a. D.“ von Ried hat die Forschungen und das Werden der Familiengeschichte in den Verwicklungen des Zeitgeschehens über viele Jahre begleitet und gab berührend-emotionale Einblicke in seine Gefühlswelt.

von: Lukas Oberwagner

Anne Frank Ausstellung


Artikel: 4, 04.04.2016,  Autor: 

Großer Erfolg der Anne Frank Ausstellung.

 

Von 25. Februar bis 18. März war die Ausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ in den Räumlichkeiten des künftigen Lern- und Gedenkortes im Charlotte-Taitl-Haus zu sehen und wurde zu einem Publikumsmagneten – vor allem für junge Menschen. Für den großen Publikumserfolg war auch das Vermittlungskonzept ausschlaggebend, dass Jugendliche ihr Wissen an Gleichaltrige weitergeben.

 

Mehr als 50 Gruppen haben die Ausstellung besucht und wurden von jugendlichen Ausstellungsbegleitern durch die Ausstellung geführt. Die Guides waren in einem zweitägigen Seminar von Aaron Peterer, dem Koordinator des Anne Frank Vereins Österreich, und Nikolas Reisecker (aus Lohnsburg und derzeit Gedenkdiener im Anne Frank Haus in Amsterdam) ausgebildet worden. Sie stammen von den Rieder mittleren und höheren Schulen (NMS 1, NMS 2, Franziskusschule, Polytechnische Schule, BORG, BAKIP und HBLW) und haben ihr Wissen über Anne Frank und ihrer Familie vor dem Hintergrund der Judenverfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs an ihre gleichaltrigen KollegInnen weitergegeben und zur Auseinandersetzung mit den Themen wie Toleranz, Menschenrechte, Diskriminierung und Demokratie angeregt.

 

Nikolas Reisecker ist ein Maturant des Rieder Gymnasiums und Andreas Hofinger, Sprecher von M.u.T., hat die Ausstellung vermittelt,

M.u.T. bzw. die ARGE Lern- und Gedenkort hat im Hintergrund mitgewirkt und auch einen finanziellen Beitrag für die Leihgebühr der Ausstellung zugesagt, der vermutlich wegen des großen Erfolgs nicht schlagend wir.

 

 

 

 

 

 


von: 

Bericht 15.05.2014


Artikel: 3, 06.09.2014,  Autor: 

Das Schicksal von drei Priestern aus dem Bezirk Ried i.I. als KZ-Opfer des Nationalsozialismus.

 


von: 

Bericht 8.4.2014


Artikel: 2, 06.09.2014,  Autor: 

Die Rieder Gerichte in der Zeit des Nationalsozialismus 1938-1945

 


von: 

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Donnerstag, den 30. März 2017, 20 Uhr

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Mit etwa 40 Besuchern war die Anziehungskraft (Werbung) und die Qualität der Vortragenden Dr.

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